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        <name>Apothekenbote.at - Ihre Versandapotheke aus Wien</name>
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    <updated>2026-05-26T23:56:24+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Hexenschuss</title>
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                                            Eine falsche Bewegung – und schon ist es passiert. 80 Prozent der Menschen hatten im Laufe ihres Lebens mindestens einmal einen Hexenschuss. Im Mittelalter dachte man, dass von Hexen abgeschossene Pfeile die Ursache für die heftigen, plötzlichen Rückenschmerzen sind. 
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                 Die Wirbelsäule verleiht dem Körper Stabilität und Beweglichkeit. Zwischen den Wirbeln liegen die 5 bis 8 mm dicken Bandscheiben. Die Lendenwirbelsäule besteht aus fünf besonders stabilen Wirbeln, weil sie die größte Last tragen muss. Eine Fehlbelastung, eine ungeschickte Bewegung aber kann schon genügen, und das Kreuz streikt. Dann spricht man von einem  Lumbago (Hexenschuss).  
 Bohrend, ziehend, stechend 
 Durch eine abrupte Bewegung oder eine ungünstige Körperhaltung verhaken oder blockieren sich die kleinen, mit vielen schmerzempfindlichen Nervenfasern durchzogenen Gelenke. Der akute, stechende Schmerz sitzt zwischen Gesäß und unterem Rippenbogen. Er wird meist als bohrend, ziehend oder stechend empfunden. Um die Schmerzen ertragen zu können, nehmen die Betroffenen gerne eine Schonhaltung mit nach vorne gebeugtem oder zur Seite gekipptem Rücken ein. Der Schmerz kann aber auch in daneben liegende Regionen ausstrahlen. Strahlt der Schmerz ins Bein aus, spricht man übrigens von einer Ischialgie. 
 Verlauf 
 Die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit dauert etwa 1bis 2 Tage an. Nach ca. vier Tagen klingen die Symptome etwas ab, und die Bewegungsfähigkeit verbessert sich. Grundsätzlich gilt: Wenn die starken Schmerzen bei einem Hexenschuss mehr als drei Tage anhalten oder zusätzliche Beschwerden hinzukommen, sollten Sie einen Arzt zurate ziehen. 
 Das hilft! 
 Ein Hexenschuss klingt zwar im Normalfall innerhalb einiger Tage von selbst ab, die Gabe von Schmerzmedikamenten, Wärmetherapie und Massagen können jedoch die Schmerzen lindern und verhindern, dass sie chronisch werden. 
 ● Schmerzmittel: Kurzfristig kann ein Schmerzmittel helfen. Wirkstoffe wie Paracetamol, Ibuprofen, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure lindern die Schmerzen und haben einen entzündungshemmenden Effekt. Es gibt diese Wirkstoffe auch in Form von Schmerzgels. Zusätzlich kann der Arzt muskelentspannende Medikamente oder Antirheumatika verschreiben. 
 ● Wärmetherapie: Wärme entspannt die Muskeln. Wärmegürtel, Wärmepflaster und Wärmepackungen können hier sehr gut helfen. 
 ● Stufenlagerung: Rücken und Kopf liegen auf einer stabilen, nicht zu harten Unterlage, Hals und Kreuz werden durch eine kleine Erhöhung, z. B. ein zusammengerolltes Handtuch, abgestützt. Knie und Unterschenkel ruhen in rechtem Winkel auf einem festen Polster. So können sich die Rumpfmuskeln entspannen. 
 ● Bewegung: Man sollte nur kurz einen Schongang einlegen und sich möglichst bald wieder bewegen, zunächst natürlich vorsichtig. Gehen ist besser als langes Sitzen oder Stehen. 
 ● Pflanzliches: Eine Beinwell-Salbe Yoga für den Rücken fördert die Durchblutung und wirkt abschwellend. Arnikasalben und -öle lindern Schmerzen und hemmen Entzündungen. Teufelskralle fördert die Produktion von schmerz- und entzündungshemmenden Botenstoffen. Auch die Einreibung mit einem Johanniskrautöl regt die Blutzirkulation an und lindert die Schmerzen. Vorbeugung Um einem Hexenschuss vorzubeugen sollten die Bauch- und Rückenmuskulatur gestärkt werden. 
 Gute, rückenfreundliche Bewegungsformen sind&amp;nbsp;Radfahren, Schwimmen und Walken. Aber auch Gymnastik und Yoga-Übungen können helfen, den Rücken zu stärken. Und für die Zukunft: Schwere Gegenstände immer nur aus der Hocke aufheben. 
 Artikel aus der  aktuellen Ausgabe der DA-Die Apotheke  - kostenlos in Ihrer Apotheke erhältlich! 
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                            <updated>2017-03-27T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Fieberblasen - Nein, danke!</title>
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                                            Es beginnt mit einem unangenehmen Kribbeln und Brennen und endet in mehr oder weniger schmerzhaften Bläschen, die bis zu 2 Wochen unschön unser Gesicht verzieren. Die Rede ist von Herpes labialis, den Fieberbläschen, wie sie umgangssprachlich auch genannt werden
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                 &amp;nbsp;Während sie rund um den Mund hauptsächlich ein kosmetisches Problem darstellen, können sie an anderen Körperteilen wie Auge, Mundschleimhaut oder Genitalbereich ernsthafte Komplikationen hervorrufen. Oberstes Gebot daher: absolute Hygiene und rasch handeln! Die Erstinfektion mit Herpes-simplex-Viren (HSV) findet bei nahezu 90 Prozent aller Europäer bereits im Kleinkindalter statt – meist durch intimen Hautkontakt oder Tröpfcheninfektion beim Schmusen und Liebhaben von Eltern, Geschwistern oder Verwandten. 
 Das Virus nistet sich dann meist über Jahre unbemerkt entlang der Nervenbahnen ein. Äußere Faktoren wie zu starkes Sonnenlicht und UV-Belastung, rissige Lippen oder Stress sowie fieberhafte Erkrankungen und ein angeschlagenes Immunsystem verhelfen dem Virus zu „neuer“ Aktivität und dem typischen Erscheinungsbild mit schmerzhaften, mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen. 
 Spätestens jetzt müssen Maßnahmen ergriffen werden, um den Krankheitsverlauf abzukürzen und die Symptome zu lindern. Nach wenigen Tagen platzen die Bläschen auf und hinterlassen eine kleine Wunde, die nach und nach verkrustet und nach 2 Wochen abheilt. Bis zur Krustenbildung sind Bläschen und Wunde hochinfektiös und für andere Personen bei Kontakt ansteckend. Hilfe aus der Apotheke Gele und Cremen mit Zinksulfat oder desinfizierenden Inhaltsstoffen trocknen die Bläschen schneller aus und fördern so den Heilungsprozess. Antivirale Gele oder Cremen verkürzen ebenfalls die Heilungsdauer um bis zu eineinhalb Tagen, indem sie die Vermehrung der Viren unterbrechen – vorausgesetzt, sie werden sofort bei den ersten Symptomen angewendet. 
 Daher sollten Betroffene, die immer wieder darunter leiden, zuhause stets ein derartiges Präparat griffbereit haben. Generell gilt: Beim Eincremen darauf achten, dass die Bläschen nicht aufgekratzt bzw. nach dem Auftragen die Hände gut gewaschen werden, da ansonsten das Virus mit den Fingern am ganzen Körper verteilt werden kann. Am besten verwendet man zum Einstreichen der Bläschen ein Wattestäbchen. Die eigenen Finger gelten als ganz besondere Virenüberträger.Daher während einer Infektion nicht an den Fingernägeln kauen, die Augen reiben und Kontaktlinsen nur mit gereinigten Händen und nicht mit Speichel einsetzen. Wer sichergehen will, trägt bis zum Abheilen eine Brille. Sonnenschutz auch beim Schifahren nicht vergessen! Spezielle Sunblockerstifte mit hohem Lichtschutzfaktor schützen und pflegen die empfindliche Lippen- und Mundpartie optimal. 
 Sehr beliebt vor allem bei jungen weiblichen Kundinnen sind spezielle transparente Pflaster, die nach dem Prinzip der feuchten Wundheilung arbeiten. Sie enthalten keinen Wirkstoff, schützen gut vor Übertragung, weiterer Infektion und Schmutz und sorgen für ausreichende Wundruhe. Die Pflaster können in allen Stadien der Herpesinfektion angewendet und mit Make up oder Lippenstift gut überschminkt werden. Küssen verboten? Personen, die unter einer akuten Herpesinfektion leiden, sollten gerade Neugeborenen, Kleinkindern und älteren Personen gegenüber zurückhaltend mit dem Verteilen von Küssen sein. Auch für schwangere Frauen gilt erhöhte Vorsicht bei einer Infektion. Herpesviren sollten bis zur Geburt nicht in den Genitalbereich gelangen, um eine Ansteckung des Säuglings während des Geburtsvorganges zu verhindern. 
 Nach der Geburt sollten Personen mit Fieberblasen Neugeborene nicht berühren oder deren Schnuller ablecken, was wegen der Kariesübertragung ohnehin generell vermieden werden sollte. Eine Infektion in diesen frühen Lebenstagen kann im schlimmsten Fall zu einer Gehirnentzündung führen – bleibende Schäden nicht ausgeschlossen. 
 Starkes Immunsystem 
 Wer sich darüber hinaus ausgewogen ernährt sowie mit regelmäßiger Bewegung und Saunagängen sein Immunsystem trainiert, sagt damit auch den Herpesviren den Kampf an. Eine wichtige Rolle nimmt dabei die Aminosäure L-Lysin ein, welche im menschlichen Körper zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß benötigt wird und ein wichtiger Faktor unseres Immunsystems ist. Lysin kann zwar Herpes nicht heilen, hemmt jedoch das Virenwachstum und hilft so mit, die Erkrankungsdauer zu verkürzen. Als effektive ernährungsmedizinische Hilfe in Form von Kapseln oder Kautabletten wird L-Lysin sowohl im akuten Stadium als auch vorbeugend bei immer wiederkehrenden Infektionen erfolgreich eingesetzt. 
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 Der „Herpeskiller“ 
 Die Melisse gilt ebenfalls als „Herpeskiller“: Die aktuelle Studienlage bescheinigt Cremen/Salben mit wässrigem Melissenextrakt ein Eindämmen der befallenen Lippenpartie und der Infektion sowie ein längeres infektionsfreies Intervall, sofern die Anwendung frühzeitig erfolgt. 
 Artikel aus der  aktuellen Ausgabe DA-Die Apotheke  - kostenlos in Ihrer Apotheke 
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