Sanvita Meno Tabletten
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Pharmazeutisch-therapeutische Kategorie und Wirkungsweise:
Sanvita Meno ist ein pflanzliches Arzneimittel, dessen Wirkung auf einer Regulierung
des Sexualhormonhaushalts beruht. Sanvita Meno enthält keine Sexualhormone.
Die während der Wechseljahre nachlassende Produktion weiblicher Hormone in den
Eierstöcken wird nicht durch Ersatz von Hormonen, sondern durch einen regulierenden
Effekt auf das zentrale und vegetative Nervensystem positiv beeinflusst
Anwendungsgebiete:
Wechselbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen,
Verstimmungszustände wie Unlustgefühle, Reizbarkeit und nervöse Unruhe.
Beschwerden vor Beginn der Regelblutung.
Gegenanzeigen:
Bekannte Überempfindlichkeit gegen einen Bestandteil des Präparates.
Schwangerschaft und Stillperiode:
Das Präparat sollte mangels ausreichender Untersuchungen in der Schwangerschaft
und Stillzeit nicht eingenommen werden.
Vorsichtsmaßnahmen für die Verwendung und besondere Warnhinweise:
Der Eintritt einer Schwangerschaft ist dem Arzt zu melden.
Bei Fortbestand der Beschwerden, oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung
nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Bei Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten sowie bei Störungen der Regelblutung
ist eine Abklärung durch den Arzt erforderlich.
Patienten sollten die Einnahme von Sanvita Meno – Tabletten sofort beenden, wenn
Zeichen einer Leberschädigung auftreten (Ikterus, dunkler Urin, Schmerzen im Oberbauch,
Übelkeit, Appetitverlust, Müdigkeit),
Sanvita Meno - Tabletten sind für Kinder ungeeignet und die Anwendung bei jugendlichen
Mädchen wurde nicht untersucht.
Bei bekannter Milchzuckerunverträglichkeit ist ärztlicher Rat einzuholen.
Für Kinder unerreichbar aufbewahren!
Dosierung und Art der Anwendung:
1 mal täglich 1 Tablette unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
Da die Wirkung von Sanvita Meno langsam einsetzt, empfiehlt sich eine regelmäßige
Einnahme über einen längeren Zeitraum. Unter der Therapie mit Sanvita Meno sollten
wie bei jeder Behandlung im Klimakterium alle 6 Monate ärztliche Kontrollen
stattfinden.
Überdosierung:
Bei Überdosierung von Sanvita Meno können die unter "Nebenwirkungen" genannten
Magenbeschwerden verstärkt auftreten. Das Arzneimittel sollte dann abgesetzt
und ein Arzt aufgesucht werden.
Hinzukommen können noch Kopfschmerzen, Benommenheit, Sehstörungen, Blutdrucksenkung,
Verlangsamung der Herzschlagfolge, Übelkeit und Erbrechen.
Wechselwirkungen:
Die gleichzeitige Einnahme von Estrogenen darf nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen,
da Sanvita Meno deren Wirkung verstärken kann. Sprechen Sie daher mit Ihrem
Arzt, wenn Sie auf bestimmte Hormongaben eingestellt sind. Er kann eine Dosisanpassung
vornehmen.
Nebenwirkungen:
Gelegentlich können leichte Magenbeschwerden auftreten.
Bei Präparaten aus Cimicifuga können selten estrogenartige Wirkungen wie krankhafte
Vermehrung der Gebärmutterschleimhaut, Zwischenblutungen, verstärkte
Menstruation und Dauerblutungen aus der Gebärmutter mit Blutungsanämie auftreten.
In diesen Fällen ist das Präparat abzusetzen.
Bei der Anwendung von Cimicifuga-hältigen Arzneimitteln sind Fälle von Leberschädigungen
aufgetreten. Über die Häufigkeit dieser möglichen Nebenwirkung liegen
keine Angaben vor.
Falls diese oder andere Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren
Arzt oder Apotheker.
Verfalldatum und Lagerung:
Verfalldatum beachten! Nicht über Raumtemperatur (bis 25 °C) lagern. Lichtschutz
erforderlich. Nach Ablauf des auf der Verpackung angegebenen Datums nicht mehr
verwenden.
Zusammensetzung:
Arzneilich wirksame Bestandteile:
1 Tablette enthält 4,5 mg Trockenextrakt aus Cimicifuga-Wurzelstock (Traubensilberkerze)
Verhältnis Droge : Extrakt = 7-12 : 1, Auszugsmittel: 50 % (m/m) Ethanol
Sonstige Bestandteile: Dextrin, Milchzucker mikrokristalline Cellulose, hochdisperses
Siliciumdioxid, Talkum, Magnesiumstearat -
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